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Myra liegt zwischen Finike und Kaş, ca. 25 km von Finike und 48 km von Kaş entfernt. Es lag auf der Strecke als ich von Antalya zurückfuhr. Ein kostenloser Parkplatz stand den Besuchern zur Verfügung. Der Eintritt kostet fünf Millionen Lira.
Die Geschichte Myras lässt sich bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Es war eine der sechs wichtigsten Städte Lykiens. Myra war ursprünglich eine Küstenstadt, durch Anschwemmungen des Demre-Flusses liegt es heute mehrere Kilometer vom Meer entfernt. Auch das vorzügliche antike Theater war unter meterhohen Schlammschichten begraben, bevor es unter Leitung des deutschen Archäologen Prof. Borchhardt ausgegraben wurde. Der türkische Aufsichtsbeamte des Grabungsgeländes, der selbst mit dabei war, berichtet mit Stolz davon, ebenso wie von seinen Reisen mit dem britischen Forscher G. E. Bean.
Hinter dem imposanten Theaterbau, der in römischer Zeit auch für Tierwettkämpfe eingerichtet wurde, reichen an einer mächtigen Felswand grandiose Grabbauten, sogenannte Felsengräber, empor - ein faszinierender Anblick. Weiters ist in Myra die Kirche des Heiligen Nikolaus zu besichtigen. Sie liegt mitten in der Stadt Demre.
Man ist wohl sehr stolz in der Türkei, diese Gedächtnisstätte zu besitzen. Man hat die Kirche aus dem Flussschutt ausgegraben. Auf einer grossen Hinweistafel hat man die Geschichte des Heiligen aufgeschrieben und seine Statue in den die Kirche umgebenden Anlagen aufgestellt.
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