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Traditinelle Kamelringkämpfe
Sie finden heute in den Brunstmonaten im Dezember, Januar, Februar und März in den Provinzen Aydın, Izmir, Manisa, Muğla, Denizli, Balıkesir, Çanakkale, Burdur, Isparta und Antalya statt.
Kamelkämpfe in der Türkei sind Kamelringkämpfe, bei denen Kamelbullen (Tülü), die aus einer Kreuzung aus einhöckrigen (Yoz) weiblichen und zweihöckrigen (Buhur) männlichen Kamelen entstehen, um die Gunst der Weibchen kämpfen und buhlen.
Sieger ist das Kamel, das den Gegner
- 1. zum Flüchten,
- 2. zum Schreien und
- 3. zum Fallen bringt.
Allerdings ist es auch möglich, dass sich die Kamele unentschieden trennen. Der Kamelbesitzer kann aber auch den Kampf abbrechen, wenn er befürchtet, dass sein Kamel verletzt werden könnte. Dabei wirft er ähnlich wie beim Boxen das Handtuch, ein Seil in die Mitte und drückt damit aus, dass er aufgibt. Das andere Kamel wird somit natürlich zum Sieger erklärt.
Ein Kamel kämpft lediglich ein Mal am Tag. Ein Kampf dauert 10-15 Minuten. Diese Regeln werden aufgestellt, um die Anzahl der Kämpferkamele zu erhalten, sie zu schonen und zu schützen.
Ein absolut unblutiger Wettkampf, so wird es Außenstehenden mitgeteilt. Aber trotzdem sehen das türkische Tierschutzorganisationen anders. Seit Jahrzehnten protestieren sie gegen den ihrer Ansicht nach "grausamen Sport".
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